Die PureFuel Conditioner wurden in Reaktion auf einen Fall einer mikrobiellen Kraftstoffkontamination, die 1984 die Marineindustrie in Neuseeland lahm legte, erfunden. Die Erfindung des Ingenieurs Colin Wickham - der "FuelMag" - löste das Problem bei Schiffsdieselmotoren, und spätere Versuche, die an der Busflotte von Auckland durchgeführt wurden, waren ähnlich erfolgreich.

Seit dieser Zeit gab es verschiedene Versuche zur Erklärung des Phänomens, wie die Magnetvorrichtung von Wickham den betroffenen Kraftstoff "reinigen" konnte. Unabhängige Tests [1] haben gezeigt, dass, wenn der gleiche kontaminierte Kraftstoff in zwei parallelen Kraftstoffsystemen durch einen Partikelfilter mit und ohne Konditionierer vor dem Filter geleitet wird, der geschützte Kraftstofffilter normalerweise sechs- bis zehnmal länger hält.

Nutzer haben auch von messbaren Verbesserungen der Leistung, des Verbrauchs und der Emissionen berichtet – wohingegen andere behaupten, überhaupt keinen Unterschied festgestellt zu haben. Die fälschliche Annahme bei Versuchen von Nutzern ist, dass der Kraftstoff ein konstantes Medium ist. Dies ist jedoch nicht der Fall, und somit lässt sich schlussfolgern, dass der Kraftstoff der Nutzer, die Verbesserungen feststellten, im Vergleich zu den Nutzern, die keine Verbesserungen feststellten, verunreinigt war. Natürlich wird das Argument der "fehlenden Verbesserung" durch den Umstand genährt, dass ein verunreinigter Kraftstoff, der nachfolgend an Bord genommen wird, aufgrund des Konditionierers im System niemals ein Problem verursacht!



PureFuel-Technologie
Die jüngsten Forschungen und Entwicklungen in der Kraftstoff-Prüftechnik sagen, dass es nun einfach ist zu beschreiben - und zu sehen -, wie ein PureFuel Conditioner wirkt. Das Versprechen ist von jeher, dass die mikrobielle Kontamination eingedämmt wird. Die Vorteile für die Lebensdauer des Filters, den Zustand des Kraftstoffsystems und die Motorleistungsdaten ergeben sich alle aus der Unterdrückung einer raschen mikrobiellen Vermehrung. Angesichts der Tatsache, dass Mikroben nicht sichtbar sind, ist die Suche nach sichtbaren Unterschieden verständlich, jedoch ist Kraftstoff kein konstantes Medium, und das ist genau das Problem bei der Feststellung der Leistung eines PureFuel Conditioner.

Mit LuminUltra ATP-Tests lässt sich die Mikrobenpopulation in einer Kraftstoffprobe innerhalb von wenigen Minuten messen. Der verunreinigte Kraftstoff wird durch einen PureFuel Conditioner geleitet, woraufhin ein erneuter Test durchgeführt wird, um das Ergebnis zu bestimmen. Schon ein Durchlauf durch einen Konditionierer kann eine Mikrobenpopulation um über 90 % verringern. Auf diese Weise vermindert der PureFuel Conditioner Qualitätsverluste beim Kraftstoff, das Zusetzen des Filters und die Korrosion des Behälters - durch Lösen aller Probleme an der Wurzel.

MIKROBEN

Eine Mikrobe - tierische oder pflanzliche - benötigt vier Dinge zum Überleben: Nahrung, Wasser, Wärme und Dunkelheit (Schutz vor UV-Licht). Biokraftstoffbehälter sind somit ein idealer Lebensraum für Mikroben. Der Kraftstoff ist eine reiche Nahrungsquelle, und Kraftstoff ist hygroskopisch (zieht Wasser an). Eine gesunde Mikrobe absorbiert Wasser durch ihre Zellmembran (Osmose) und wird somit turgeszent, d. h. prall mit Wasser gefüllt. Wird die Mikrobe durch einen PureFuel Conditioner geführt, löst sich die Zellwand auf, sodass der Zellinhalt freigesetzt wird. Diesen Vorgang bezeichnet man als Umkehrosmose oder Plasmolyse. Die Mikrobe platzt.

Unter entsprechenden Bedingungen kann sich eine Mikrobenpopulation erholen, was normalerweise 28 Tage dauert, wobei sie in den meisten Fällen keine Möglichkeit zur Erholung hat, da die geschwächte Population entweder sicher durch den Verbrennungsprozess geleitet oder periodisch erneut durch einen Konditionierer geführt wird.  

[1] University of Wales, 1984